Der SK Stolzenau hat eine Jugendmannschaft??

Der SK Stolzenau hat eine Jugendmannschaft??

Oh ja, und wie, denn der SK Stolzenau geht diese Saison mit nicht einer, sondern gleich 2 Jugendmannschaften ins Rennen im Bezirk! Die wiedererstarkte Jugendarbeit des SK in Form von Jugendtrainer Jochen trägt Früchte und so gehen wir in den Altersklassen U12 und U20 je in Spielgemeinschaften mit dem SV Warmsen in die Saison.

In der U20 treten neben den etablierten Warmsern nun auch Paulina und Sean an, in der U12 ist es eine faire Mischung aus 4 Warmsern und 4 Stolzenauern, in Person von Luke, Wilm, Emil und Haobo. Heute hatte die U12 ihren ersten Spieltag, hier der Bericht, wie es lief:

An den ersten beiden Brettern standen die Warmser Brüder Maxim und Maris, während Emil und Haobo die Stolzenauer heute vertraten. Ich war als Trainer dabei und wir spielten auswärts bei Hannover 96 1 und 2. Zum Start hatten leider sowohl Emil, als auch Maxim und Maris Probleme gegen die starke 1. Mannschaft von 96, wobei es bei Emil lange noch stabil aussah. Leider unterlagen wir dort trotzdem an allen 3 Brettern, bei Emil dank einer Summe kleinerer Fehler, die in einer Springergabel auf Dame und König ihr Ende fanden, wonach der Gegner es sauber verwerten konnte.

An Brett 4 wiederum, bei Haobo, war es ein echter Krimi. Der erst 7 jährige spielte stark auf und hatte lange eine Figur mehr, bevor es ziemlich taktisch wurde. Hier ging ein Turm verloren, dort war eine Damengabel und gewann ihn zurück, es blieb spannend. Im anschließenden Damenendspiel flogen alle Bauern vom Brett und letztendlich wurden die Damen getauscht, nur ein Bauer blieb übrig für den gegnerischen Spieler. Mal war das Endspiel gewonnen, doch der Gegner fand den Sieg nicht und Haobo fand die richtige Verteidigung, doch die nötige Geduld eine Stellung lange zu spielen und zu leiden fehlt in dem Alter dann vielleicht noch und dadurch, dass er leider keine 3-fache Stellungswiederholung reklamierte und ich erst beim 5. mal eingreifen durfte, spielte er im letztmöglichen Zug leider den König in die falsche Richtung, wodurch die Partie leider verloren war und auch verloren ging.

 

Nach dem Krimi gab es eine kurze Pause, ehe es in die Partie gegen 96 2 ging, doch bei Haobo war trotz einer längeren Pause sichtlich die Luft raus und er verlor leider recht schnell.

Emil auf der anderen Seite spielte stark auf und gewann sehr stark eine Figur, ehe jedoch Ablenkungen wie fehlende Züge beim aufschreiben seines Gegners ihn aus der Konzentration zu bringen schienen, man merkte es waren lange Partien und so stellte er leider seine Figur für ihn ungewöhnlich simpel zurück ein. Bei anschließendem ausgeglichenen Material, Turm+Läufer vs Turm+Springer, übersah Emil leider ein überraschendes Matt in 1 und verlor so leider auch seine 2. Partie, schade, da war mehr verdient!

Maxim und Maris hatten beide verrückte Partien, Maxim verlor eingangs eine Figur, doch bei der beidseitigen Erschöpfung wendete sich das Blatt noch 20 mal. Maxim hat einen starken Angriff bekommen und mehrere male ein Matt in 1 übersehen, für welches er eine Fesselung sehen musste. Ca 5 Züge lang hingen die gegnerische Dame mal, bis Maxim sie endlich nahm, als er angegriffen wurde. Diagonalen rückwärts kann man halt schonmal übersehen.

Nachdem er es gesehen hat, hat er die Partie sauber verwertet. Maris gewann sehr glücklich, als er kurz vor Matt war, weil sein Gegner zu viele ungültige Züge gespielt hatte und so stand am Ende ein glückliches 2:2, wobei wenn man Emils Partie mit jener von Maris aufwiegt, gleicht es sich aus. So konnten wir also einen Mannschaftspunkt mitnehmen und erste Erfahrungen sammeln.

Die nächsten Spiele sind für die U20 am 4.10. in Lehrte und für die U12 am 31.10. in Isernhagen.

Neue Saison, neues Glück oder doch alte Probleme beim SK Stolzenau?

Neue Saison, neues Glück oder doch alte Probleme beim SK Stolzenau?

Letzten Sonntag fanden unser Team und der SV Freibauer Wedemark zum 1. Saisonspiel der Saison 26/27 ein. Es sollte eine Revanche für unsere Niederlage zu Gast in Wedemark am 1. Spieltag der letzten Saison geben, doch es ging nicht gut los, da wir krankheitsbedingt leider nur zu siebt waren.

Abgänge hatten wir dieses Jahr mal nicht zu verkraften, neu kommen zum 2. Spieltag dafür Jens Heineking vom SV Warmsen und Horst-Peter Anhalt, vormals SF Hannover und länger vereinslos, zu uns.

Es gab einige schnelle ereignislose Remis in diesem Spiel. Sowohl bei Nils an Brett 3, als auch bei Thomas an Brett 2 und Wolfgang an Brett 4 schien nicht viel los zu sein.

Bei Wolfgang wurden aus der Eröffnung bei einem großen Generalabtausch im Zentrum direkt so gut wie alles abgetauscht und so wurde nach 18 Zügen Remis vereinbart.

Thomas kam leider nicht gut aus der Eröffnung, nachdem er beschloss am Damenflügel forsch mehr Raum zu nehmen. Er konnte allerdings danach auch alles abtauschen und so endete diese Partie nach 23 Zügen ebenfalls Remis.

Nils hatte gegen den Stonewall seines Gegners mit schwarz wahrscheinlich stets die etwas angenehmere Stellung, doch fand kein durchkommen und so wurde auch diese Partie nach 22 Zügen Remis.

Wie gesagt verloren wir an Brett 8 kampflos, also lagen wir zurück.

Sergios Partie war interessant, sein Gegner versuchte in einem Abtausch Französisch am Damenflügel vorzupreschen, allerdings verteidigte Sergio dies sauber. Zwischendurch findet die Engine einen Weg zum Vorteil für Sergio, als er diesen allerdings nicht findet einigen sich die Spieler nach 22 Zügen auf ein Remis in ausgeglichener Stellung.

Bleiben noch Jochen, Rainer und ich. Leider hab ich an Jochens Partie keine Erinnerungen mehr und kann deshalb nur sagen, dass auch diese beiden recht schnell Remis gemacht haben und so bleiben nach ca. 3 Stunden Spielzeit noch Rainer und ich übrig beim Stand von 3,5:2,5 für Wedemark.

Rainer hatte eine interessante Partie. Früh versuchte sein Gegner am Königsflügelangriff zu starten und ich hatte die Befürchtung, dass es gefährlich werden könnte, doch irgendwie konnte Rainer eine Figur gewinnen. Als ich hier die Stellung sah, sah es für mich aus als könnte Rainer recht problemlos gewinnen, umso schockierender war es, als ich eine halbe Stunde später von Rainer ein Remis Angebot hörte. Sein Gegner hatte noch Angriff übrig und Rainer fand keine Verteidigung gegen die drohenden Matts und musste die Figur zurückgeben für ein ausgeglichenes Endspiel. 3:4, ich spiele noch.

Leider nimmt diese Geschichte des 1. Spieltag kein gutes Ende. Ich geriet früh in eine unangenehme Stellung, nachdem mein Gegner mich schon im 1. Zug überraschte und mir eine Schwäche in meinem Repertoire aufzeigte. Er spielte eine moderne Variante und auch wenn er es nicht perfekt spielte, war es stets unangenehm für mich. Als ich voreilig zu einer Idee hechtete, welche mir den Ausweg zu bringen schien, übersah ich eine taktische Idee, die ich wenig zuvor noch gesehen hatte. Wenn ich meinen Zug stattdessen noch einen Zug vorbereite oder die taktische+strategisch komplizierte Lösung in Form eines Bauernopfers erkenne, habe ich tatsächlich den Ausgleich erzielt, stattdessen muss ich die Dame geben für Turm und Läufer, welches ich allerdings korrekterweise als maximal minimal schlechter einschätzte für mich. Leider fand ich allerdings anschließend nicht den taktisch korrekten Weg gegen den verbliebenen starken Freibauern meines Gegners zu spielen, der mir wahrscheinlich Ausgleich beschert und gebe meinem Gegner stattdessen starke Initiative um seinen Bauern herum, die mich letztendlich die Partie kosten sollte. Ein starkes Qualitätsopfer besiegelte mein Schicksal und so endet der Mannschaftskampf 3:5, also erneut das selbe Ergebnis wie am 1. Spieltag der letzten Saison.

Am 2. Spieltag geht es für uns nach Langenhagen, gerne können wir diese Saison die Punkte aber auch früher holen als letzte Saison und müssen nicht den Katastrophenstart der letzten Saison wiederholen.

 

Das Wunder von Stolzenau?- ein Rückblick auf die letzte Saison

Das Wunder von Stolzenau?- ein Rückblick auf die letzte Saison

In der Saison 25/26 hatten wir zum Start Personalwechsel, wie üblich. Es gingen Pia Melloh zum KSV Rochade Braunschweig und Stammspieler und ehemaliges Brett 1 Arne Toepsch. Dafür bekamen wir in Wolfgang Schubert und Rainer Land starke Spieler zurück und sollten nominell nicht geschwächt in die neue Saison gehen, die 1. nach dem direkten Wiederaufstieg. Außerdem durfte ich, Kilian Schramm, erstmals Brett 1 für die Mannschaft spielen, während ich auch offiziell die Rolle des Mannschaftsführers übernahm.

Wir starteten leider mit Personalsorgen in die Saison, viele krankheitsbedingte Absagen, die ihren Höhepunkt am 3. Spieltag gegen Absteiger und Wiederaufsteiger Ricklingen hatten. Wir starten so mit 0/4 Mannschaftskämpfen in die Saison und planten voll mit dem Abstieg.

Am 5. Spieltag gab es dann das direkte Duell gegen die ebenso punktlosen 96er, die allerdings deutlich mehr Brettpunkte hatten als wir. Wir gewannen allerdings 4,5:3,5 und ließen kleine Hoffnungen am leben, allerdings sah es nach der folgenden deutlichen Pleite gegen Lehrte 3 wieder düster aus.

Als am 7. Spieltag unsere Mitaufsteiger aus Uetze-Hänigsen warteten, die wir die Saison zuvor noch 7:1 schlagen und hinter uns lassen konnten, die aber wider erwarten vorne mitspielten diese Saison, wusste man kaum, was man erwarten soll. Am Ende stand ein weiterer knapper 4,5:3,5 Erfolg, der unsere Chancen erneut am Leben hält, es bleibt aufgrund unserer Brettpunkte 2 Spieltage allerdings höchst unwahrscheinlich, vor allem, da so langsam klar wurde, dass es mindestens 3 Absteiger geben wird.

Am 8 Spieltag geschah dann das unglaubliche. Lister Turm 5 muss kampflos gegen uns absagen, unsere Brettpunkte sind immernoch nicht sonderlich gut, aber wieder ok und auf einmal stehen wir vor einem Endspiel am letzten Spieltag gegen Absteiger SD Isernhagen.

Es folgte ein weiterer knapper Mannschaftskampf, erstmals spielte Dieter Meyer, der in unserer Aufstiegssaison als Brett 1 die feste Konstante der Mannschaft war und eine tolle Saison spielte, nun auch in dieser Saison, im wichtigsten Saisonspiel. In dieser Saison voller persönlicher Höhen und Tiefen, bis tief in die 2. Hälfte der Saison waren noch gleich mehrere Spieler mit 0 Punkten verblieben, zeigte sich am Ende ein weiteres mal die tolle Saison von Nils, der neben mir, Dieter und Lutz gewinnen konnte, sodass am Ende ein 5:3 Sieg stand. 

Passenderweise holten wir dadurch den Klassenerhalt vor Lister Turm 5 über Brettpunkte dank dem kampflosen 8:0 am 8. Spieltag, da es bei 3 Absteigern blieb.

Ich mag mich daran erinnern, wie wir zur Saisonhälfte und danach noch von einem Wunder sprachen, was passieren musste, damit wir in der Liga blieben, doch wir haben es geschafft. Auf ein weiteres Jahr Verbandsliga Süd!

2. Stolzenauer Quickstep

2. Stolzenauer Quickstep

Hallo an alle Interessierten!

Auch dieses Jahr, am 13. Dezember, richten wir wieder unser DWZ Turnier im Quickstep Format aus. Wie auch letztes mal behalten wir uns für die Gruppeneinteilung ein bisschen Freiraum offen, ggf. gibt es nach dem Findorffer Vorbild auch eine U12 unter 1000 DWZ Gruppe o.ä., in der dann 5 Runden gespielt werden würden, aber das wird alles spontan und in Absprache mit den Teilnehmern entschieden.
Die Runden werden im Optimalfall immer 15-30 Minuten nach Ende der vorherigen Runde in der jeweiligen Gruppe gestartet, nicht alle gleichzeitig. Der Zeitplan in der Ausschreibung ist nur ein hypothethischer, wenn alle Partien so lange wie möglich dauern.

Hier die Ausschreibung: Ausschreibung 2.DWZ Turnier
(der Fehler mit der Buchholz als 2. Wertung wird noch entfernt, bei Punktgleichstand wird das Preisgeld geteilt)
(Letzte Reihe sagt ob bezahlt oder nicht)
Aktuelle Teilnehmerliste:
Eryk Janiak 1978 Lübecker SV ja
Steffen Schnier 1912 SV Bad Essen ja
Fredrik Polenz 1890 HSK Lister Turm ja
Adam Popkiewicz 1793 Bielefelder SK ja

Maik Löwen 1786 SC Porta Westfalica ja
Furkan Ay 1763 KSV Rochade Braunschweig ja
Malo Oelschläger 1704 SV Bad Essen nein
Tom Rehpenn 1687 Tus Varrel nein

Jannes Haverlandt 1658 SVG Salzgitter nein
Sergio Gioia 1650 SK Stolzenau ja
Frank Knorr 1519 SV Bad Essen ja
Berkan Arslan 1505 Brackweder SK ja

Dirk Hofschlag 1469 Bad Lippspringe ja
Joachim Glaschak 1384 SD Isernhagen ja
Felix Asendorf 1210 HSK Lister Turm ja
Keanu Köhler 1172 Findorffer Sfr nein

Elena Koldunov 1201 SF Leherheide ja
Dhuruvan Ramkumar 1181 SZ Bemerode ja
Sudha Ramkumar 1092 SZ Bemerode ja
Güney Burulday 995 Findorffer Sfr
Lionel Rohlfs 883 Findorffer Sfr ja
Emil Brandes 850 Findorffer Sfr ja
David Pavlov 736 Findorffer Sfr ja

23/48

Kinder- und Jugendschach in Stolzenau

Kinder- und Jugendschach in Stolzenau

Nach Beendigung einer kurzen Sommerpause besteht ab sofort wieder immer dienstags ab 18 Uhr für Kinder und Jugendliche die Möglichkeit Schach zu spielen oder zu erlernen. Gespielt wird unter fachkundiger Anleitung in den Räumen des Schachklubs in der Schulstraße 5.

Bereits in den vergangenen 2 Jahren haben hierbei etliche Kinder den Zugang zum Schachspiel gefunden, bzw. ihr bereits vorhandenes Können verbessert.

Die Teilnahme ist mit keinerlei Kosten verbunden, eine Vereinsmitgliedschaft nicht erforderlich. Einfach vorbeischauen und mitspielen.

Details können direkt erfragt werden bei

Jochen Weike,
email: j.weike@freenet.de
telefon: 05768 665

Classic Open wieder ein großer Erfolg

Classic Open wieder ein großer Erfolg

40 Teilnehmer beim traditionellen Schachturnier

Die strahlenden Sieger

Das Schachturnier des SK Stolzenau am 01.Mai hat mittlerweile eine lange Tradition. In diesem Jahr gingen trotz sommerlicher Temperaturen und Brückentag vierzig Schachfreunde aus Stolzenau und der Region an den Start. In neun Runden mit jeweils 15 Minuten Bedenkzeit pro Spieler wurde um den Sieg und Sonderpreise gerungen.
Mit Peter Jürgens ging sogar ein Titelträger im Schach an den Start. Er hat seine Heimat im Landkreis Nienburg, ist “Fide-Meister (FM)” und spielt derzeit für die Schachfreunde Lilienthal-Horn-Wilstedt. Der gastgebende Verein ging mit sechs Spielerinnen und Spielern an den Start. Zahlreiche Vereinsmitglieder um den Vorsitzenden Nils Bergmann sorgten für einen reibungslosen Ablauf.
Um den Turniersieg wurde bis zur letzten Runde gerungen und erst im direkten Aufeinandertreffen der beiden Erstplatzierten entschieden. Schlussendlich siegte Martin Hörstmann vom HSK Lister Turm vor seinem Vereinskameraden Kai Bruns. FM Peter Jürgens kam auf den vierten Platz und Kilian Schramm wurde als bester Vertreter des SK Stolzenau Sechster.
Bei den Ratingpreisen konnte der SK Stolzenau groß auftrumpfen. Da es bei diesem Turnier nur ein Turnierfeld für alle Spielklassen gibt, wird mit den Ratingpreisen die Leistung differenzierter bewertet. Den Preis für die beste Leistung mit einer DWZ (Deutsche Wertungszahl) unter 2000 ging an Kilian Schramm, der Preis für die beste Leistung mit einer DWZ unter 1500 an Pia Melloh vom SK Stolzenau. In der Seniorenklasse ging Platz 2 an Hans-Jürgen Leppert vom SK Stolzenau.

Diese und weitere Fotos sind von Henning Lüders freundlicherweise zur Verfügung gestellt worden. Alle Foto gibt es hier zu sehen.

Fotos: Henning Lüders

Pia Melloh
Kilian Schramm
Hans-Jürgen Leppert