Mai 152010
 

Die Macht der Bauern

Das Zusammenspiel von Bauern und Figuren

Dies ist ein Lehrgang für Vereinsspieler mit einer DWZ/ELO zwischen 1300 und 2200. Wir werden versuchen, in den nächsten Monaten unsere Kenntnisse auf diesem Gebiet erheblich zu verbessern. Wer sich intensiv mit dieser Materie befaßt, wir stärker werden.

Es geht bei dieser Thematik um eine der wichtigsten Komponenten im Schach überhaupt.
Daneben bilden die Endspieltechnik und die Taktik zwei weitere äußerst wichtige Themenbereiche.
Also, worum geht es hier?

Im Vordergrund stehen folgende Fragen:

– Welche Struktur ist anzustreben?
– Was sind besondere Merkmale der Stellung und welches ist der richtige Plan?
– Wie können Figuren wirkungsvoll in Szene gesetzt werden?

Der Lehrgang unterteilt sich in zwei große Abschnitte.
Im ersten Abschnitt untersuchen wir die jeweiligen Auswirkungen der Bauernstellung auf die Figuren.
Der zweite Teil beschäftigt sich aufführlich mit den wichtigsten Bauernkonstellationen.

Ich selber habe diesen Lehrgang bei GM Hickl in mehreren seiner Schachreisen nach und nach besucht.
Dieser besagte Lehrgang bestand aus mehreren Modulen, die allerdings aufeinander aufgebaut hatten.

In diesem Zusammenhang muss ich sagen, dass ich dieses Trainingsmaterial aus meinen Unterlagen etwas gekürzt zusammengestellt habe.

Wir sollten uns in diesem Kurs bei der Bearbeitung der entsprechenden Positionen immer folgende Fragen beantworten:

Welche besonderen Merkmale weist eine Stellung auf?

Wir müssen auf unterschiedliche Bauernmajoritäten,   Königssicherheit und wichtige, die Leichtfiguren betreffende Besonderheiten, wie zum Beispiel guter/schlechter oder ewige Figurenfelder, achten.

Wo spiele ich?

Am Damen-, Königsflügel oder Zentrum?

Gelten für verschiedene Partiephasen unterschiedliche Einschätzungen?

Ist eine Bauernschwäche in Eröffnung oder Mittelspiel zu vernachlässigen, die im Endspiel einen schwerwiegenden Defekt bildet. Und man sollte nie einen ganz wichtigen Punkt vergessen:

Was hat der Gegner vor?

Wenn man diese Frage beantworten kann, ist man dem Gegner immer einen Schritt voraus.

Am Ende eines jeden Kapitels werden wir dann entsprechende Partie zum Thema besprechen bzw. im Selbststudium analysiern.

Das Material wird in Form von Datenbanken bereitgestellt, die dann mit Fritzversionen oder Chessbase, bzw. Chessbase light eingelesen werden können.

Entsprechendes Trainingsmaterial befindet sich hier.

Wolfgang Schubert

 Leave a Reply

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>